Der Alpha hat mich erwählt

Der Alpha hat mich erwählt

Julian Wilson · Abgeschlossen · 230.7k Wörter

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Einführung

„Ich bin kein politisches Druckmittel von dir, das man verwalten kann.“

„Das habe ich nie gedacht. Aber du hast doch längst beschlossen, dass ich der Bösewicht bin, oder?“

Von einem Freund verbrannt, der aus ihr eine Wette und ein Spiel gemacht hat, und von einem System, das die Verletzlichen zermalmt, hat die Sozialarbeiterin Nora Hayes ihre Lektion gelernt: Vertraue niemandem, vor allem nicht mächtigen Wölfen. Und dann taucht Julian Sterling auf – hochdekorierter Kriegsheld, Bundesinspektor und reinblütiger Alpha – und erscheint immer genau dann, wenn sie gerettet werden muss. Sein Schutz fühlt sich zu gut an, um wahr zu sein. Seine Aufmerksamkeit zu zielgerichtet, um unschuldig zu sein.

Julian weiß in dem Moment, in dem ihr Duft ihn trifft, dass Nora seine vorherbestimmte Gefährtin ist. Doch sie sieht in ihm nur den nächsten Manipulator im teuren Anzug. Als die Familie ihres Ex versteckte Schulden zur Waffe macht und die Menschen bedroht, die Nora liebt, steht sie vor einer unmöglichen Wahl: die Mätresse ihres Ex werden – oder Hilfe von einem weiteren gefährlichen Alpha annehmen, dem Einzigen, der je für sie gekämpft hat, ohne dafür etwas zu verlangen?

Kapitel 1

Perspektive von Nora

Ich sank in meinen Bürostuhl und starrte auf den Berg von Fallakten, der über die abgewetzte Tischplatte verstreut lag wie Gefallene eines Krieges. Gerade zurück aus irgendeinem Kaff am Arsch der Welt, drei Tage lang ein Missbrauchsfall mit einem betagten Lykaner, insgesamt acht Stunden Schlaf – und mein Kopf fühlte sich an, als würde mir jemand mit einem Presslufthammer den Schädel bearbeiten.

Das Neonlicht im Büro der DSW-Außenstelle Blackwood summte über mir, dieses permanente elektrische Brummen, das längst zum Soundtrack meines Lebens geworden war. Telefone schrillten in verzweifelter Harmonie, während meine Kolleginnen und Kollegen zwischen den Kabinen hin und her schlichen, Kaffeebecher in den Händen. Der ganze Laden roch nach verbranntem Kaffee und institutionalisierter Verzweiflung – Eau de Haushaltskürzungen.

Ich rieb mir die Schläfen und versuchte, mich auf das Formular vor mir zu konzentrieren. Noch eine unglückliche Frau, 37, Verdacht auf Misshandlung durch den Ehemann. Ich musste einen Hausbesuch ansetzen. Meine Finger wollten gerade zur Tastatur greifen, als der Direktor gegen die Wand meiner Kabine klopfte.

„Nora, hast du kurz?“

Ich sah zu meinem Vorgesetzten auf und nahm sein zerknittertes Hemd und die tiefen Stressfalten um seine Augen wahr. Marcus Brennan leitete die Außenstelle Blackwood seit fünfzehn Jahren, und man sah ihm jedes einzelne davon an. „Klar. Was gibt’s?“

„In mein Büro. Sofort.“

Super. Ich folgte ihm durch das Labyrinth der Kabinen, nickte Claire zu, die an ihrem Schreibtisch stumm Viel Glück formte. Was auch immer das war, es würde keinen Spaß machen. Marcus benutzte sein Büro nur für zwei Dinge: Budgetgespräche und Scheißaufgaben, die sonst keiner wollte.

Er schloss die Tür hinter mir und deutete auf den Stuhl gegenüber seinem Schreibtisch. Ich setzte mich und bemerkte die formelle Einladungskarte, die oben auf dem üblichen Papierchaos lag.

„Ich brauche dich heute Abend auf einer Veranstaltung“, sagte er ohne Umschweife. „Halb sieben.“

Ich blinzelte. „Heute Abend? Marcus, ich bin gerade erst zurück von—“

„Ich weiß. Aber das ist wichtig.“ Er nahm die Einladung hoch: cremefarbener Karton mit goldener Prägung, die wahrscheinlich mehr gekostet hatte als meine Monatsmiete. „Die Familie Taylor veranstaltet ihre jährliche Benefiz-Gala im Blackwood Hotel. Sie haben dem Department of Species Welfare erhebliche Mittel gespendet. Ihr Alpha hat ausdrücklich darum gebeten, dass wir Vertreter schicken.“

Ich spürte, wie sich die Erschöpfung weiter in mich hineinfraß. Ein Sponsorengekuschel.

„Du bist die Beste, die wir dafür haben.“ Er schob die Einladung über den Schreibtisch.

Übersetzung: Ich bin die, die sich am besten herausputzt. Ich nahm die Karte auf und überflog die Angaben. Jährliche Benefizgala der Familie Taylor. Black Tie optional. Stille Auktion und Live-Gebote zugunsten mehrerer Zwecke, darunter DSW.

„Charity-Auktion?“, fragte ich.

Marcus nickte. „Eine große. Sie nehmen jedes Jahr Millionen ein. Unsere Finanzierung durch sie hängt davon ab, dass wir gute Beziehungen pflegen, also müssen wir auftauchen und dankbar aussehen.“

Zwei Stunden lang lächeln, für reiche Lykaner, die uns Geld hinwarfen, damit sie sich selbst gut fühlen konnten, während sie weiterhin exakt die Probleme produzierten, die wir unser Leben lang zu beheben versuchten. Ich wollte Nein sagen. Ich wollte nach Hause, duschen und ungefähr fünfzehn Stunden schlafen.

Aber Marcus hatte recht. Wir brauchten ihr Geld. Die Außenstelle Blackwood hing am seidenen Faden.

„Schon gut“, sagte ich, meine Stimme flach.

„Nimm Benjamin und Claire mit. Stärke in der Gruppe.“ Er hielt inne, und sein Ausdruck wurde einen Hauch weicher. „Ich weiß, das ist viel verlangt, gerade nach der Woche, die du hinter dir hast. Aber wir können nicht ablehnen.“

Ich stand auf und steckte die Einladung in meine Tasche. „Sonst noch was?“

„Ja.“ Marcus lächelte tatsächlich, auch wenn es seine Augen nicht erreichte. „Versuch, keinem von denen zu sagen, was du wirklich von ihrer steuerlich absetzbaren Wohltätigkeit hältst.“


Die Umkleide der Blackwood Branch roch nach Industriereiniger und Verzweiflung, so wie alles andere in diesem Gebäude. Ich stellte mich vor den Spiegel, zog meine abgetragene DSW-Feldjacke aus und musterte die Frau, die mich anstarrte.

Drei Tage mit kaum Schlaf hatten Schatten unter meinen graublauen Augen hinterlassen, die kein Concealer der Welt würde verdecken können. Mein blondes Haar war ein Desaster, und ich trug noch immer den Geruch des Motels in mir, in dem ich zwischen zwei Interviews abgestürzt war. Ich sah exakt aus wie das, was ich war: eine vierundzwanzigjährige Regierungsauftragnehmerin, die nur noch von Dämpfen und Groll am Laufen gehalten wurde.

Ich spritzte mir kaltes Wasser ins Gesicht und griff nach meinem Notfall-Outfit – einem dunkelgrauen Blazer, einer schwarzen Stoffhose und einer weißen Bluse, die nur leicht verknittert war. Beim Umziehen fing ich mein Spiegelbild wieder ein und spürte, wie dieses vertraute, bittere Lachen mir im Hals hochstieg.

Eine menschliche Fallbearbeiterin auf dem Weg zu einem Lykaner-Wohltätigkeitsgalaabend. Früher wäre das absurd gewesen.

Dreißig Jahre. So lange war es her, dass das Gesetz zur Integration der Spezies angeblich alles gleichgestellt hatte. Lykaner und Menschen, Seite an Seite lebend, gleiche Rechte, gleiche Chancen. Eine schöne Geschichte von Einigkeit und Fortschritt, die in Geschichtsbüchern großartig aussah und in sich zusammenfiel, sobald man einen Fuß in die Wirklichkeit setzte.

Ich drehte meine Haare zu einem ordentlichen Dutt und steckte ihn mit Nadeln fest. Im Spiegel sah ich die Wahrheit, die das Gesetz zu leugnen versuchte. Lykaner hatten die Kraft, die Sinne, die Langlebigkeit – und vor allem die Aggression –, um jede Branche zu dominieren, die zählte. Bergbau, Energie, Sicherheit – überall dort, wo man körperliche Macht und die Fähigkeit brauchte, einzuschüchtern, hatten die Lykaner das Sagen.

Und wir Menschen? Wir durften die professionelle Klasse sein. Die Anwälte, die Buchhalter, die Sozialarbeiter. Diejenigen, die hinter den Lykanern aufräumten, wenn sie ihre Sauerei angerichtet hatten, und dabei so taten, als wären wir auf Augenhöhe.

Ich strich meinen Blazer glatt und dachte an den Zustand des Department of Species Welfare – die Behörde, die längst jeder vergessen hatte. Die mit einem Budget, das nicht einmal den Urlaub einer reichen Familie bezahlen würde. Die, bei der vor drei Monaten die Heizung ausgefallen war und immer noch nicht repariert wurde, weil das Geld dafür fehlte.

Wir sollten die Brücke zwischen den Spezies sein, das Sicherheitsnetz für die Verletzlichen. Stattdessen waren wir das vergessene Stiefkind der Bundesregierung, lebten von Resten und der gelegentlichen Schuldspende derselben Familien, die den Großteil unserer Fälle erst verursachten.

„Warum arbeitest du so hart dafür?“ Kyle Vaughns Stimme hallte in meinem Kopf, diese Mischung aus Zuneigung und Frust, die ich im vergangenen Jahr so oft gehört hatte. „DSW ist ein sinkendes Schiff, Baby.“

Ich hatte es immer weg gelacht, ihm gesagt, ich glaubte an die Arbeit. Dass ich, selbst wenn das System kaputt war, immer noch den Leuten helfen konnte, die durchs Raster fielen. Aber hier, in dieser schäbigen Umkleide, in meinem einzigen guten Outfit, auf dem Weg, Leute um Geld anzubetteln, die uns als Steuerabschreibung betrachteten, musste ich mich fragen, ob er nicht recht hatte.

Mein Handy vibrierte. Eine Nachricht von Kyle.

Kann es kaum erwarten, dich morgen Abend zu sehen. Ein Jahr mit der unglaublichsten Frau, die es gibt. Ich habe etwas Besonderes geplant. ❤️

Trotz meiner Erschöpfung musste ich lächeln. Morgen war unser Jahrestag. Wir waren seit einem Jahr zusammen, und trotz der offensichtlichen Missbilligung seiner Familie gegenüber seiner menschlichen Freundin war Kyle an meiner Seite geblieben. Das musste doch für irgendetwas zählen.

Ich auch.

Ich steckte mein Handy zurück in die Handtasche und warf noch einen letzten Blick in den Spiegel. Gut genug. Ich musste diese Leute nicht beeindrucken, ich musste nur die Dienststelle nicht blamieren.

„Nora!“ Benjamins Stimme drang durch die Tür. „Das Auto ist bereit! Wir müssen los, sonst verpassen wir die verdammte Veranstaltung!“

Benjamin war frisch von der Uni, mein vorübergehender Partner. Er war voller Begeisterung und Optimismus zur Abteilung gekommen, und jetzt fing er an, sich ständig über die Arbeit zu beschweren.

„Ich komme“, rief ich zurück.

Ein paar Minuten später schnappte ich mir meinen Mantel und ging hinaus, wo ich Claire im Flur begegnete. Sie hatte es tatsächlich geschafft, ein Kleid zu finden, das anständig aussah, ihr dunkles Haar in Wellen frisiert.

„Du machst dich gut“, sagte ich zu ihr.

„Du auch. Na ja, so gut, wie man eben aussehen kann mit DSW-Gehalt.“ Sie fiel neben mir in Schritt. „Meinst du, sie haben gutes Essen?“

„Das ist die Familie Taylor. Die Häppchen kosten vermutlich mehr als unser Monatsgehalt.“

Benjamin wartete beim Wagen. Er hatte sein braunes Haar gekämmt und trug eine Krawatte; er wirkte ernster als sonst.

„Bereit, reichen Leuten dabei zuzusehen, wie sie mit Geld um sich werfen?“, fragte er grinsend.

Ich rutschte auf den Beifahrersitz. „So bereit, wie man eben sein kann. Denk einfach dran – lächeln, höflich sein, und um Himmels willen nichts Abgefahrenes.“

Benjamin steuerte das Dienstfahrzeug durch Blackwoods schlaglochübersäte Straßen Richtung Autobahn.

Das Blackwood Hotel ragte aus der Landschaft heraus wie ein Mittelfinger für alles, wofür Blackwood stand. Nur Glas und Stahl und aggressiver Reichtum; es lag gerade eben innerhalb der Stadtgrenze von Silverton – nah genug an unserem Bezirk, um behaupten zu können, sie würden „der Gemeinschaft etwas zurückgeben“, weit genug weg, dass sie sie nie wirklich sehen mussten.

Benjamin bog in die kreisförmige Auffahrt ein, und sofort fühlte ich mich fehl am Platz. Luxuswagen säumten den Eingang – stromlinienförmige Limousinen mit Sonderlackierungen, SUVs, die mehr kosteten, als ich in fünf Jahren verdienen würde. Ein Parkservice-Mitarbeiter in makelloser Uniform stand an meinem Fenster, noch bevor ich die Tür ganz geöffnet hatte.

„Guten Abend, Ma’am. Willkommen im Blackwood Hotel.“

Ich stieg aus und zupfte meinen Blazer zurecht, während Benjamin etwas stotterte, ob wir Trinkgeld geben müssten. Claire tauchte an meiner Seite auf, die Augen groß, als sie durch die Glastüren die Lobby sah.

„Heilige Scheiße“, hauchte sie. „Bin ich gerade in eine andere Welt gelaufen?“

„Wahrscheinlich. Komm.“ Ich führte sie hinein. Die Lobby bestand aus hohen Decken und kunstvoller Beleuchtung, aus dieser kalkulierten Art von Luxus, die schrie: Wir haben mehr Geld, als du dir vorstellen kannst.

Ein Mann in einem makellosen Anzug kam auf uns zu, sein Lächeln professionell und distanziert. „Guten Abend. Gehören Sie zur Wohltätigkeitsgala der Familie Taylor?“

„Ja. Wir sind vom Department of Species Welfare.“ Ich zog meinen Dienstausweis hervor.

Sein Gesichtsausdruck veränderte sich – nicht gerade warm, aber ein Stück weniger kalt. „Natürlich. Mr. Taylor hat erwähnt, dass Sie zu uns stoßen. Bitte hier entlang.“

Er führte uns durch die Lobby auf eine Doppeltür zu, hinter der ich bereits das Gemurmel von Gesprächen und leise Musik hören konnte. Während wir gingen, erhaschte ich einen Blick auf andere Gäste – Frauen in Designerkleidern und Männer im Smoking, mit der selbstverständlichen Sicherheit von Menschen, die sich nie hatten fragen müssen, ob sie in derselben Woche sowohl Lebensmittel als auch Benzin würden bezahlen können.

„Die Live-Auktion beginnt um sieben“, sagte unser Begleiter. „Ihre Plätze sind im Mittelblock, fünfte Reihe. Sie werden eine ausgezeichnete Sicht auf die Bühne haben.“

„Was für Dinge werden versteigert?“, fragte Claire mit großen Augen.

„Oh, außergewöhnliche Stücke. Seltene Kunstwerke, luxuriöse Urlaubspakete, Schmuck von exklusiven Designern. Der Spitzenposten im letzten Jahr ging für eine Million Dollar weg.“ Er deutete auf den Eingang zum Ballsaal. „Genießen Sie Ihren Abend.“

Wir fanden unsere Plätze – ordentliche, musste ich zugeben, mit freiem Blick auf die Bühne, wo ein Rednerpult bereitstand für den Auktionator. Der Ballsaal war obszön in seinem Luxus.

Ich ließ mich in den plüschigen Stuhl sinken und versuchte, das Ziehen in meinem Magen zu ignorieren. Das war nicht meine Welt. Ich war hier, um zu lächeln und DSW zu vertreten, und dann nach Hause zu gehen und zu vergessen, dass diese Leute überhaupt existierten.

„Meine Damen und Herren“, dröhnte eine Stimme durch die Anlage. „Willkommen zur jährlichen Wohltätigkeitsgala der Familie Taylor. Heute Abend kommen wir zusammen, um wichtige Anliegen in unserer Gemeinde zu unterstützen, darunter die bemerkenswerte Arbeit des Department of Species Welfare.“

Höflicher Applaus lief in Wellen durch den Raum. Ich zwang mich zu einem Lächeln, als sich ein paar Köpfe in unsere Richtung drehten.

Die Auktion begann mit kleineren Posten – signierte Memorabilia, Weinsammlungen, Wochenendtrips. Die Gebote wirkten beiläufig, fast gelangweilt, als würden diese Leute zwischen Vorspeisen entscheiden und nicht Tausende von Dollar ausgeben.

Dann bekam die Stimme des Auktionators einen anderen Klang. „Und nun, meine Damen und Herren, unser Kronjuwel des Abends. Ein atemberaubendes maßgefertigtes Stück von Cartier – die Moonlight-Cascade-Halskette. Platin und Diamanten, mit einem 15-Karat-Mittelstein. Wert: 850.000 Dollar. Sollen wir mit dem Bieten bei 500.000 beginnen?“

Ein Scheinwerfer erhellte eine Samtvitrine, die auf die Bühne gerollt wurde. Selbst von meinem Platz aus sah ich, wie die Kette glitzerte wie eingefangenes Sternenlicht – obszön in ihrer Schönheit und ihrem Preis.

„Höre ich 500.000?“

Irgendwo im vorderen Bereich ging ein Bietpaddel hoch.

„500.000 an Paddel 47. Höre ich 550.000?“

Ein weiteres Paddel. Die Gebote kletterten schnell – 600.000, 650.000, 700.000. Ich sah zu, mit einer Mischung aus Faszination und Abscheu. Dieses Geld könnte unsere gesamte Zweigstelle ein halbes Jahr lang finanzieren. Es könnte Hunderten von Familien helfen. Stattdessen würde es bei Cocktailpartys um den Hals von irgendwem hängen.

„850.000 an Paddel 23. Höre ich 900.000?“

Stille. Der Auktionator wartete und baute Spannung auf.

„850.000 zum Ersten …“

„Eine Million Dollar.“

Die Stimme schnitt durch den Raum wie eine Klinge. Tief, befehlend, unverkennbar Alpha. Und unverkennbar vertraut.

Mein Blut wurde eiskalt.

Ich drehte mich zum vorderen Bereich, mein Herz hämmerte gegen die Rippen. Ein Mann stand auf, das Paddel erhoben, sein Profil vom Bühnenlicht erhellt.

Kyle.

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